Teilen Sie auf der richtigen Ebene

OciDeck hilft bei der Bestimmung, welche Folien für welches Publikum geeignet sind, mit der TLP-Klassifizierung als praktisches Hilfsmittel.

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Präsentationen werden oft für mehr als ein Publikum genutzt. Eine interne Arbeitssitzung, eine administrative Zusammenfassung, ein Schulungskurs und eine öffentliche Veröffentlichung können alle aus demselben Quellenmaterial entstehen. Doch nicht jede Folie ist für jedes Publikum gedacht.

OciDeck hilft daher beim Teilen auf der richtigen Ebene. Sie können pro Präsentation und pro Folie festlegen, wie weit die Informationen geteilt werden dürfen. Dadurch wird sichtbar, welche Teile frei geteilt werden können, welche nur intern gedacht sind und welche nur in einen begrenzten Kreis gehören.

Was bedeutet TLP?

TLP steht für Traffic Light Protocol. Dabei handelt es sich um ein international verwendetes Farbsystem, das angibt, wie vertraulich Informationen sind und an wen diese Informationen weitergegeben werden dürfen. Die Farben funktionieren wie eine Ampel zum Teilen: Klar ist öffentlich, Grün kann innerhalb einer breiteren Gemeinschaft geteilt werden, Gelb erfordert Einschränkungen und Rot ist stark eingeschränkt.

Sie müssen diese Abkürzung nicht kennen, um das Prinzip zu verstehen. Die praktische Frage ist: Wer darf diese Informationen sehen?

Was macht OciDeck damit?

OciDeck kann einem Deck eine allgemeine Ebene zuweisen und auch eine eigene Ebene pro Folie festlegen. Wenn Sie dann für ein bestimmtes Publikum präsentieren oder exportieren, lässt OciDeck möglicherweise Folien weg, die für diesen Zweck zu sensibel sind.

Dies ist wichtig, da Präsentationen häufig wiederverwendet werden. Eine Folie, die für ein internes Incident-Meeting geeignet ist, kann für eine externe Schulung ungeeignet sein. Ein technischer Anhang kann für Forscher nützlich sein, ist jedoch für einen umfassenden PDF-Export zu sensibel. Durch die explizite Angabe der Freigabeebene wird diese Auswahl weniger vom Speicher und der manuellen Steuerung abhängig.

Warum ist das etwas Besonderes?

In vielen Präsentationspaketen handelt es sich bei der Vertraulichkeit hauptsächlich um eine Vereinbarung außerhalb der Präsentation: einen Dateinamen, einen Kommentar in der E-Mail oder eine Beschriftung auf der ersten Folie. OciDeck behandelt es als Teil der Inhalts- und Exportlogik.

Das macht einiges möglich:

  • automatisch Folien weglassen, die nicht für die ausgewählte Zielgruppe geeignet sind;
  • Export sperren, wenn obligatorische Klassifizierung fehlt;
  • Verwenden Sie sichtbare Markierungen, wo dies hilfreich ist.
  • Metadaten verwenden, um Formate wie PDF, PPTX und HTML zu exportieren;
  • Verwenden Sie dieselbe Quellpräsentation für verschiedene Zielgruppen, ohne die Kopien jedes Mal manuell bereinigen zu müssen.

Das Ziel besteht nicht darin, die Menschen mit Regeln zu belasten. Ziel ist es, das sichere Teilen einfacher zu machen, insbesondere in Zeiten, in denen Präsentationen schnell geändert, wiederverwendet oder weitergeleitet werden.